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| Lob |
"...Ihre Aussagen und Interpretationen sind authentisch und daher
ganz einfach glaubwürdig... 25 Künstler mit profilstarkem,
manchmal knirschendem Charme, aber immer kosmopolitischer Weitsicht."
(Gabriele Müller-Trimbusch, Sozialbürgermeisterin der Stadt Stuttgart) |
"...Unterstützen auch Sie die vorbildliche Arbeit der Wilden Bühne..."
(Richard v. Weizsäcker, Altbundespräsident) |
"...Hervorragendes Beispiel für eine gelungene und wirklichkeitsnahe
Suchtprophylaxe..."
(Helga Solinger, Sozialministerin von B.W. 1992 - 1996) |
| Presseartikel |
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Ergebnisse zufrieden stellend | zurück |
Suchtprävention "Future for all" wissenschaftlich ausgewetet
(la) "Future for all" ist das am meisten nachgefragte Projekt zur Kriminalitäts- und Suchtprävention im Landkreis Esslingen. "Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Projekt", wird vom Landratsamt mitgeteilt, "das in Kooperation von Polizeidirektion Esslingen, Wilde Bühne und der Beauftragten für Suchtprophylaxe des Landkreises dank finanzieller Unterstützung durch die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen ins Leben gerufen wurde."
Nachdem das Projekt jährlich von über 150 Schulklassen angefragt werde und bereits über 250-mal in allen Schularten im Landkreis Esslingen durchgeführt worden sei, entschieden sich die Kooperationspartner, mit dem Institut für Therapieforschung (IFT) München die Wirkung des Projekts bei den Jugendlichen wissenschaftlich zu untersuchen.
Finanziell unterstützt wurde die Untersuchung von Kultusministerium und Landeskriminalamt, praktisch durchgeführt von Polizeidirektion und Landratsamt Esslingen. Über 30 Schulklassen wurden vor dem Projekt, kurz danach und noch einmal vier bis acht Wochen später befragt.
Über 2700 Fragebogen wurden ausgewertet. "Die Ergebnisse sind sehr zufrieden stellend und bestärken alle Kooperationspartner und Sponsoren.": Über 50 Prozent der Jugendlichen geben an, "dass sie Drogen nun kritischer gegenüberstehen".
70 Prozent würden jetzt besser verstehen, wie Sucht und Kriminalität entstehen. Über 70 Prozent haben mit ihren Freunden und Eltern über das Projekt gesprochen, mehr als 40 Prozent "haben über das Projekt noch häufiger nachgedacht". Das Besondere des Projekts sei der Einsatz ehemaliger Drogenabhängiger als Referenten schulischer Suchtvorbeugung. Ausgebildet in Theaterpädagogik, mit Supervision und Therapie begleitet, arbeiten sie mit den 7.Klassen einen ganzen Schultag lang.
Sie berichten aus ihrer eigenen Lebensgeschichte und setzten spielerische Übungen ein, um die Jugendlichen in ihrer Kontakt- und Beziehungsfähigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stärken. In Rollenspielen entwickeln sie Alternativen zu belastenden Alltagssituationen und unterstützen damit die Schüler in ihrer Konfliktfähigkeit. Ziel ist, ihr Handlungsreportoire zu erweitern und konstruktive Wege für schwierige Lebenssituationen gemeinsam zu erfahren.
Die Bewertung des Projekttages zeige ein "durchweg sehr gutes Ergebnis". Den Referenten wird dabei eine bedeutende Stellung beigemessen. Sie werden von 98 Prozent der Jugendlichen positiv bewertet. "Es ergeben sich keinerlei Hinweise, dass durch die Intervention die Probierbereitschaft geweckt wurde." Der Projekttag habe bei den Jugendlichen eine differenzierte Betrachtung der Themen Kriminalität, Gewalt und Sucht geweckt. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr als "vorbildliches Projekt" in Berlin im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes "Vorbildliche Strategien kommunales Suchtprävention" prämiert.
Weitere Informationen zum Projekt "Future for all" und zur Begleituntersuchung: Landratsamt, Beauftragte für Suchtprophylaxe, Telefon (0711) 39022571
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Wilde Bühne
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