|
|
| |
| Lob |
"...Ihre Aussagen und Interpretationen sind authentisch und daher
ganz einfach glaubwürdig... 25 Künstler mit profilstarkem,
manchmal knirschendem Charme, aber immer kosmopolitischer Weitsicht."
(Gabriele Müller-Trimbusch, Sozialbürgermeisterin der Stadt Stuttgart) |
"...Unterstützen auch Sie die vorbildliche Arbeit der Wilden Bühne..."
(Richard v. Weizsäcker, Altbundespräsident) |
"...Hervorragendes Beispiel für eine gelungene und wirklichkeitsnahe
Suchtprophylaxe..."
(Helga Solinger, Sozialministerin von B.W. 1992 - 1996) |
| Presseartikel |
|
Auf die eigenen Stärken vertrauen | zurück |
Sucht- und Gewaltprävention: „Wilde Bühne“ beeindruckt Schüler
von Elke Khattab
Nordheim Wohl niemand im Publikum konnt sich der emotionalen Wirkung entziehen: Als die Stuttgarter Theatergruppe „Wilde Bühne“ ihren Auftritt in der Aula der Nordheimer Kurt-von-Marval-Schule beendet hatte, waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7,8 und 9 nicht nur begeistert und betroffen zugleich, sie waren auch um wertvolle Anregungen und Hilfestellungen reicher.
„Wir zielen darauf ab, auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Zu sich selbst zu stehen, ist die Grundlage von Prävention“, erklärt Schauspieler Carsten Hepner und liefert das Stichwort für die dargestellten Szenen: Es geht um Sucht- und Gewaltprävention im Alltag der Jugendlichen, doch das Ganze ist alles andere als alltäglich inszeniert.
Suche nach Lösungen Die Szenen brechen stets an dem Punkt ab, an dem einer der Beteiligten sich mies fühlt, „der Dumme ist“, kurz, mit seinem Problem allein gelassen wird. Doch zum Glück bleibt es nicht dabei. Die Jugendlichen werden zur Diskussion angeregt, finden neue Lösungsmöglichkeiten, können diese selbst auf der Bühne nachspielen und natürlich deren Tauglichkeit ausprobieren: Das gemeinsame Lästern über einen eigentlich netten Verehrer wird plötzlich langweilig, eine Erpressung findet ein Ende, weil man sich einem Erwachsenen anvertraut und der Gruppenzwang beim Alkoholtrinken nimmt ebenfalls eine positive Wende. Fazit: Man muss den Mut haben, auf die eigenen Gefühle zu vertrauen.
Positiv also nicht nur die Botschaft, sondern auch die Art der Vermittlung. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen war die Darstellung der fünf ehemals drogenabhängigen Schauspieler so authentisch, dass alle Schülerinnen und Schüler trotz anfänglicher Zurückhaltung begeistert mitmachten.
„Der Gesellschaft etwas zurückgeben“ möchten die Darsteller, deren gesamte Gruppe circa 30 Künstler umfasst. Als „Wilde Bühne“ von den Theaterpädagogen Lea und Rolf Butsch vor 18 Jahren gegründet, „um Theater zu machen von und mit ehemaligen Drogenabhängigen“, tritt die Gruppe inzwischen in ganz Baden-Württemberg auf. Und auch wenn die Künstler damit teilweise ihren Lebensunterhalt bestreiten, denken sie vor allem uneigennützig: „Wenn wir nur einen davon abhalten, auf die schiefe Bahn zu geraten, hat es sich schon gelohnt“, sagt Alfred Berger, erst seit neun Monaten dabei.
Ein Projekt, das Unterstützung verdient und in Nordheim von der Elternkasse sowie der Kurt-von-Marval-Schule finanziert wurde.
|
|
| |
 |
| |
Wilde Bühne
Ostendstr. 106a
70188 Stuttgart
Telefon: 0711 / 46 60 60
Telefax: 0711 / 46 60 70
E-Mail: info@wilde-buehne.de
impressum |